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Zertifikat Altglas Recycling JW Sales GmbH

6.513 Tonnen Altlampen konnten im Jahr 2020 einer ordnungsgemäßen Verwertung zugeführt werden. Hierbei wurde eine Recyclingquote von 90 % erreicht. Als Mitglied des kollektiven Rücknahmesystems Lightcycle beteiligt sich die JW Sales GmbH aktiv am Umweltschutz. Wir schonen unsere natürlichen Ressourcen und schützen unsere Umwelt vor Schadstoffen. Wichtige Materialien, wie Glas, Metall und Kunststoff, werden verwertet und als Sekundärrohstoffe genutzt. Durch Altlampen-Recycling wird bis zu 99,9 Prozent reines Quecksilber aus dem Leuchtstoffpulver der Wiederverwendung zugeführt oder fachgerecht entsorgt.

Ressourcenschonung und Recycling liegen im Trend: 78 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ist mittlerweile bekannt, wo sie ausgediente Lampen und Leuchten kostenlos zur Entsorgung abgeben können: Zum Beispiel auf dem Wertstoffhof oder im Elektrofachhandel. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Dezember 2020 von KANTAR Emnid im Auftrag von Lightcycle. In den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass sich das Bewusstsein für Wiederverwertung und Recycling in der Bevölkerung weiter steigen wird.


Jede Menge verwertbare Bestandteile

AusgedVerwertbare Bestandteile von Altlampeniente Lampen dürfen nicht in den Hausmüll! Zu deren Entsorgung stehen den Verbrauchern mehrere Tausend kostenlose Rücknahmestellen in Bau-, Drogerie- und Supermärkten sowie im Elektro-Fachhandel zur Verfügung. Lampenhändler sind als Inverkehrbringer von Lampen nach dem ElektroG verpflichtet, diese fachgerecht zu entsorgen und sich am Lampenrecycling finanziell zu beteiligen.

Wie funktioniert Altlampen Recycling?

Der Kreislauf einer Leuchtstoffröhre

Beim Altlampen-Recycling kommen je nach Lampentyp vier verschiedene Recyclingverfahren zum Einsatz, mit denen die Lampen in ihre Einzelbestandteile zerlegt werden. Bei allen Verfahren wird durch Unterdruckatmosphäre und Abluftreinigungssysteme sichergestellt, dass keine Schadstoffe entweichen können.

Das Kapp-Trenn-Verfahren

Das Kapp-Trenn-Verfahren beim Recycling von Leuchtstofflampen

Mit diesem Verfahren werden vorwiegend stabförmige Leuchtstofflampen recycelt, wie z.B. auch UV-Lampen für die Besonnung. Zunächst werden die Lampenenden abgetrennt und die enthaltenen Metall- und Bleiglasbestandteile separiert. Danach wird der quecksilberhaltige Leuchtstoff aus dem verbliebenen Glasrohr geblasen oder abgesaugt und gesammelt. Das gereinigte Glas wird anschließend zerkleinert und mithilfe eines Metallabscheiders von Metallresten befreit. So aufgearbeitet und gesäubert lässt sich das Glas zur Herstellung neuer Lampen einsetzen.

Das Glasbruchwaschverfahren

Das Glasbruchwaschverfahren beim Recycling von Leuchtstofflampen

Mit diesem Verfahren können große Mengen verschiedener Lampentypen (z.B. Leuchtstoffröhren) und auch bereits gebrochene Lampen sowie angefallener Produktionsausschuss verarbeitet werden. Nach der Zerkleinerung der Lampen werden die größeren Metallteile (wie z.B. die Endkappen von Leuchtstoffröhren) in einer magnetischen Trommel von den anderen Materialien abgetrennt. In einem so genannten Vibrobecken werden Quecksilber und Leuchtstoff dann vom Glasbruch gelöst und anschließend über Sedimentations- und Drehrohrdestillationsverfahren separiert. Das Ergebnis ist bis zu 99,9 Prozent reines Quecksilber, das der Wiederverwendung, zum Beispiel in der Lampen- oder der Chemieindustrie, zugeführt werden kann oder fachgerecht entsorgt wird. Das übrige Glasbruchgemisch kann anschließend in seine verschiedenen Fraktionen geteilt werden: Natron-Kalkglas, Bleiglas und Metalle.


Das Shredderverfahren

Das Shredderverfahren Auch dieses Verfahren lässt die Verwertung aller Lampentypen, von Lampenbruch und Produktionsabfällen zu. In drei Schritten werden diese im Shredderverfahren recycelt. Zunächst werden die ausgedienten Lampen zerkleinert. Danach werden die Bruchstücke anhand ihrer Größe aufgeteilt. In der Grobfraktion befinden sich die Lampenenden oder Lampensockel, die mittlere Fraktion umfasst Glas und Kunststoff mit einer Korngröße von etwa 5mm, Leuchtstoffpulver und Glasstaub finden sich in der Feinfraktion. Auch hier können die metallenen Teile in der Industrie weiterverwertet werden. Die Mischglasscherben können für Glasprodukte mit geringen Reinheitsansprüchen oder als Zuschlagsstoff zum Beispiel zum Verglasen oder Verschäumen verwendet werden. Durch Destillationsverfahren wird das Quecksilber aus dem Leuchtstoffpulver zurückgewonnen.


Das Zentrifugal-Separationsverfahren

Dieses Verfahren kann zum Recycling aller nicht-stabförmigen Lampen eingesetzt werden. Für stabförmige Lampen kommt es nicht in Frage. In dem produktspezifischen Verfahren werden nur Kompaktleuchtstofflampen und Energiesparlampen aufgearbeitet. In einer Zentrifuge werden die Lampen zunächst in zwei Fraktionen getrennt: Glas und Metall bzw. Kunststoff. Während dieser Separation wird das Leuchtmittel abgesaugt und über Filteranlagen abgesondert. Durch das Erhitzen von Glas und Sockel erfolgt die Rückgewinnung des restlichen Quecksilbers. Die Glasteile werden anschließend einer thermischen Behandlung unterzogen, um sie danach wieder dem Produktionskreislauf zuzuführen. Die Metall- und Kunststoffteile der Lampenfassungen hingegen werden in einem Schredder zermahlen. Nachdem die Metalle mit einem Abscheidemagneten herausgefiltert wurden, können diese in der Lampenherstellung oder anderen industriellen Zweigen weiterverwertet werden.

Quelle: https://www.lightcycle.de/

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